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Folgen der DSGVO – Mehr Verunsicherung durch mehr Sicherheit?


Wie ich die DSGVO umgesetzt habe und welche verbesserten Angebote Kunden meiner Internet-Marketing Agentur jetzt nutzen können.


Umsetzung der DSGVO aus eigener Erfahrung:


Die Umsetzung der DSGVO im Jahr 2018 für mein eigenes Online-Business und meine Internet-Marketing Agentur ist inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Zumindest der erste große Hauptteil, denn so wie ich aktuell den Markt und das Thema der DSGVO online verfolge, werden hier noch einige spannende Angelegenheiten auf uns alle zukommen, die auch in Zukunft online ein seriöses Geschäft betreiben wollen.

Ob die weitere Entwicklung für „KMU“ zum Positiven sein wird oder nicht, bleibt allerdings abzuwarten. Daher heißt es im Moment, wachsam sein und die Entwicklungen rund um die Datenschutzgrundverordnung aufmerksam aber ruhig und besonnen zu verfolgen. Denn es gibt auch wenige Wochen nach dem offiziellen in Kraft treten der Verordnung keinen Grund für Panik. Mein erstes Fazit zur Datenschutzgrundverordnung fällt daher gemischt aus.

Zwischenfazit zur Umsetzung der DSGVO

Ich persönlich bin froh, dass fast 80% meiner Kunden und Partner bei der Umsetzung der DSGVO aktiv mitgemacht haben und so einen großen Schritt unternommen haben, auch mit den erhöhten Standards beim Datenschutz in Zukunft online präsent zu bleiben.

Denn es ist auch mit der DSGVO weiterhin möglich, mit datenschutzkonformen Internet-Marketing Lösungen die eigenen unternehmerischen Ziele zu erreichen.

Leider bleibt aktuell ein äußerst fader Beigeschmack zur Datenschutzgrundverordnung übrig, Grund dafür ist, dass auch Anfang Juni noch viele Fragen offen sind. Und so werden die Agenturen, Webdesigner, Blogger, Online-Marketer und andere Unternehmen mit einer großen Unsicherheit zurückgelassen.

EU-Datenschutz-Grundverordnung
Fotoquelle: ©ivan-marc www.shutterstock.com/Nr. 758084194

Weiterhin unklare Rechtslage

Im Moment sicher das größte Manko der DSGVO ist die Unklarheit bei vielen Ausführungen und Formulierungen hinsichtlich der Umsetzung und so bleiben vor allem bei folgenden Themen offene Fragen:

  • „berechtigtes Interesse" im Sinne von Art. 6 DSGVO, d.h. wann und wie genau greift es und in welchen fällen kann sich ein Unternehmen darauf berufen. Der Datenschutz für den Verbraucher ist ist wichtig, doch was ist mit den berechtigen wirtschaftlichen Interessen eines Unternehmen? Damit meine ich nicht Facebook und Google, sondern die Einzelunternehmen und den Mittelstand. 

  • Social Media, insbesondere der unternehmerischen Nutzung von Facebook, wer hier tiefer in die Materie eintauscht, hat das Gefühl in einem Haifischbecken zu sein. Es bleiben viele rechtliche Grauzonen, die wohl nur die Rechtsprechung klären kann. Mit dem Urteil des EUGH vom 05.06.2018 brisanter denn je.

  • Leadgenerierung (Stichwort „Koppelungsverbot“) Auch hier gibt es durch die DSGVO gravierende Einschnitte, die Strategien, wie Unternehmen online gezielt neue Kunden gewinnen können, muss teilweise neu überarbeitet werden und auch hier sind wohl alle auf die ersten Rechtsprechungen gespannt.

  • Den zahlreichen Plugins und Tools die zum Leben einer marketing-orientierten Website bislang „einfach dazugehörten“ z.B. Google Maps, Google WebFonts usw.

  • In Bezug auf die zahlreichen Pflichten (technische und organisatorische Maßnahmen) und Dokumentationsauflagen für KMU, wie z.B. der Auftragverarbeitung hinterlässt die DSGVO einen großen Scherbenhaufen und vielerorts nur Kopfschütteln.

Es fehlt einfach an Erfahrung und Rechtsprechung zur DSGVO. Dennoch hätte ein wenig mehr Praxisbezug und Realitätssinn durch kompetentere Politiker der DSGVO gut zu Gesicht gestanden.

So überrascht es nicht, dass in weiten Teilen des Online-Marktes aufgrund dieses Bürokratiemonster weiterhin große Verunsicherung herrschen und selbst renommierte Online-Experten, Datenschutzbeauftragte oder auch Juristen zu vielen Punkten noch keine passenden Lösungen bieten können und mit Empfehlungen daher sehr vorsichtig sind. Im Zweifel lautet hier Devise, auf die „sicherste“ Auslegung zurückgreifen.

Hier bleibt es spannend und das nicht nur heute und morgen, sondern mit Sicherheit über die nächsten Jahre, denn die Politik wird sich mit der DSGVO wohl erstmal nicht mehr befassen. Ausbaden dürfen es jetzt die kleinen und mittleren Unternehmen, Webagenturen, Vereine und die vielen Einzelkämpfer im Online-Marketing.

Höhere Kosten durch die DSGVO als angesetzt

Ich bin ehrlich, Anfang des Jahres habe ich mir über die finanziellen Auswirkungen der DSGVO weniger Gedanken gemacht als im Mai diesen Jahres. Mir war klar, dass in Sachen Weiterbildung einige Euro investiert werden müssen, ggf. in juristische Beratungen und ich war mir sicher, dass beim eigenen Versicherungsschutz nachgebessert werden sollte.

Bei der eigenen Absicherung (IT-Infrastruktur, Versicherungen) wurde es dann doch mehr als gedacht und auch die technische und organisatorische Umsetzung, der Papierkram, Datenschutzerklärungen, Auftragsverarbeitung etc. fiel nicht einfach so vom Himmel, sondern musste sich mühevoll erarbeitet werden. Neben deutlichen Mehrkosten war auch der Zeitaufwand deutlich höher als ursprünglich gedacht.

Vor allem die technischen Maßnahmen, wie von der DSGVO gefordert, werden auch in Zukunft weitere Folgekosten nach sich ziehen. Auch wenn ich in meiner Webagentur bereits ohne die DSGVO z.B. Cloud Speicher genutzt habe, werden diese jetzt ausschließlich auf deutsche Server umgestellt und weiter ausgebaut um mehr Sicherheit und Service gewährleisten zu können. Auch die anstehende Digitalisierung meines Büros wird mit Blick auf die DSGVO jetzt aufwendiger und teurer werden als geplant.

In Zukunft wird z.B. durch die Informations- und Dokumentationspflicht aus der DSGVO heraus, die Abwicklung und Pflege eines Kunden aufwändiger und damit auch etwas teurer werden. Um diese Mehrkosten möglichst wenig an meine Kunden weitergeben zu müssen, bleibt das für mein bisheriges Angebot an Dienstleistungen nicht ohne Folgen, was vor allem die Interessenten aus dem Bereich „geringes Budget“ treffen wird. So wird es Webseiten für wenige hundert Euro in meinem Internet-Marketing Agentur nicht mehr geben. Der Gesamtaufwand für ein Projekt ist einfach nicht mehr lukrativ. Des Weiteren fliegen kleinere Dienstleistungspakete aus dem Bereich Social Media komplett aus dem Sortiment, hier wird es in Zukunft nur noch die bereits etablierten Fullservice- und Premiumangebote geben.

(Weitere Details zu meinen angepassten Dienstleistungen finden Sie hier)

Gewinner der DSGVO

Es gibt in jeder veränderten Situation am Markt Gewinner – auch mit der DSGVO. Echte Gewinner sind Unternehmen und KMU, die sich vor einer Verordnung nicht unterkriegen lassen, sondern es anpacken, umsetzen und das Beste draus machen und evtl. auch gewisse Vorteile daraus ziehen. Ich bin mir sicher, wer online und offline gute Arbeit und gute Qualität abliefert, seine Kunden begeistert und ein verlässlicher Partner ist, zählt zu den Gewinnern der DSGVO.

Ganz klar profitieren auch zahlreiche Juristen von der DSGVO. Für den einen oder anderen wird das sicher eine wahre Goldgrube werden und damit meine ich nicht die „Abmahner“, die zählen für mich zu den Verlieren. Zumal das Thema „Abmahnungen aus der DSGVO“ selbst unter Juristen hoch umstritten ist, dazu empfehle ich den Artikel der Rechtsanwälte Löffel Abrar: "Sind Verstöße gegen die Datenschutz-Grundverordnung wettbewerbswidrig?"

Gewinner der DSGVO
Fotoquelle: ©g-stockstudio/www.shutterstock.com/Nr. 345950657

Zu den heimlichen Gewinnern zählen auf jeden Fall viele Datenschutzbeauftragte, die aktuell sehr beschäftigt sind und einen guten Job machen – zumindest sind das meine persönlichen Erfahrungen aus meinem beruflichen Netzwerk.


Verlierer der DSGVO
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Verlierer der DSGVO

Verlierer sind diejenigen, die sich von der DSGVO und der aktuell in der Onlinewelt grassierenden „schlechten Stimmung“ kleinkriegen lassen und den Laden deswegen dicht machen. Aber viele kleine Unternehmen, die wirklich ernsthaft die DSGVO umsetzen, haben zumindest kurzfristig erhebliche Nachteile und müssen die Mehrbelastung erstmal (i.d.R. durch Neugeschäft) kompensieren.

Am Ende fällt der Stein dem auf die Füße, der ihn aufgehoben hat

und so zählt für mich am Ende Brüssel und die EU selbst zu den größten Verlieren der DSGVO. Immer mehr Menschen verstehen die Welt der EU nicht mehr und sind einfach nur verwundert, verärgert und enttäuscht über die Resultate, die aus der Gesetzesschmiede in Brüssel kommen. Da passt den Europakritikern eine misslungene Datenschutzrevolution sicher in den Kram.

Ich für mein Teil kann dem nur zustimmen.

Auch wenn ich mehr Datenschutz und Sicherheit generell begrüße, dass was mit der Datenschutzgrundverordnung am Ende herauskam ist einfach Murks und leider nicht von schlauen Köpfen zu Ende gedacht. Aber ich habe Hoffnung, dass am Ende die DSGVO an vielen Stellen noch nachgebessert wird. Denn am Ende führt kein Weg an der Digitalisierung vorbei und dazu zählen nun mal auch Social Media und das komplette Onlinegeschäft.

Vielleicht ist es auch an der Zeit, dass sich jeder selbst einmal Gedanken macht, wie er mit seinen Daten umgeht und nicht immer nur auf die Hilfe von Behörden hofft.

Ich meine was bringt einem die DSGVO, wenn das Passwort für den Facebook-Account, das E-Mail-Postfach und das Online-Banking „Start1234“ ist? (Ich bin immer wieder erschüttert, wie viele Unternehmen wirklich dieses Passwort-Niveau haben) Von fehlenden Firewalls und Anti-Virenprogrammen mal ganz abgesehen.


Chancen und Folgen der DSGVO für meine Kunden und mich:

Wie geht man jetzt als regionale Internetagentur mit Geschäftskunden in Bezug auf die DSGVO um?

Für mich war schnell klar, dass ich meinen Bestandskunden, sowie den Neukunden einen optimalen Service bieten möchte. Obwohl man selbst rein rechtlich nicht in der Pflicht steht, aber sich doch sehr wohl moralisch verpflichtet fühlt und natürlich offen und ehrlich mit den Kunden umgehen möchte, habe ich meine Kunden über die Einführung der DSGVO, sowie über passende Lösungsmöglichkeiten mehrfach informiert.

Natürlich kann und darf ich als Internet-Marketing Agentur selbst keine juristischen Angebote anbieten, aber ich kann Tipps, Informationsquellen, Empfehlungen und Hilfestellungen anbieten, wie z.B. das Angebot von eRecht24.de*.

Hier finden vor allem kleinere und mittlere Unternehmen professionelle Hilfe bei der Umsetzung einer Datenschutzerklärung. Des Weiteren gibt darüber hinaus weiteren Input zur DSGVO.

Ich habe alle meine Dienstleistungen hinsichtlich der DSGVO überprüft, angepasst, optimiert und so kann ich heute einen Service anbieten, der weit über die einfache Erstellung einer Webseite hinaus geht. Meiner Meinung nach ein Mehrwert, den gerade Business-Kunden äußerst zu schätzen wissen. Zumindest habe ich bislang nur positives Feedback bekommen.

Konkret bedeutet das für Kunden der Internet-Marketing Agentur WMH Media:

  1. Mehr Rechtssicherheit als eRecht24 Partner-Agentur
  2. Mehr Transparenz im Umgang mit Daten
  3. Datenschutzkonformes und verbessertes Internet-Marketing
  4. IT und Datensicherheit sorgen für zusätzliche Sicherheit

Details zu meinen Angeboten rund um den Bereich Datenschutz und Sicherheit finden Sie hier.

Sollten Sie aktuell selbst Fragen rund um die Datenschutzgrundverordnung haben, empfehle ich die untenstehende Fachliteratur, sowie folgende Webseiten

zur Datenschutzgrundverordnung und deren Umsetzung:

Speziell zum Thema Social Media und dem EUGH-Urteil:


Weiterführende Literatur zum Thema DSGVO


Erste Hilfe zur Datenschutz-Grundverordnung für Unternehmen und Vereine: Das Sofortmaßnahmen-Paket Taschenbuch – 17. November 2017

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Zum Werk:

Die Broschüre wendet sich in erster Linie an die Inhaber kleinerer Unternehmen und an Vereinsvorsitzende. Unternehmen sind persönliche Daten von Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten anvertraut. Unterlagen von Vereinen bieten tiefe Einblicke in die privaten Verhältnisse von Mitgliedern. Der gute Ruf von Unternehmensinhabern und Vereinsvorsitzenden steht auf dem Spiel, wenn sie die Vorgaben des Datenschutzes nicht beachten oder erst gar nicht kennen. Rechtliche Grundlage der Broschüre ist die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union. Sie gilt ab 25. Mai 2018. Auch kleine Unternehmen sowie Vereine müssen sie unmittelbar beachten.



DSGVO für Website-Betreiber: Ihr Leitfaden für die sichere Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung. Gebundene Ausgabe – 22. Juni 2018

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Zum Werk:

Ab 25. Mai 2018 wird die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der EU angewandt. Viele Website-Betreiber sind von den zahlreichen Neuerungen in der Rechtsprechung betroffen. Ob auch Sie betroffen sind und welche konkreten Maßnahmen Sie umsetzen sollten, erfahren Sie in diesem Buch. Rechtsanwalt Christian Solmecke und die Volljuristin Sibel Kocatepe erklären Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihren Webauftritt vollständig rechtskonform gestalten – gut verständlich auch für Nichtjuristen. Inklusive Muster-Datenschutzerklärungen. So sichern Sie sich gegen drohende Bußgeldbescheide ab. 



Recht im Online-Marketing: So schützen Sie sich vor Fallstricken und Abmahnungen. Inkl. DSGVO (Ausgabe 2018) Gebundene Ausgabe – 26. Januar 2018

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Zum Werk:

Ob für Ihr Online-Marketing, Social Media oder den Webshop – die Rechtslage sollten Sie unbedingt kennen. Die beiden Juristen Christian Solmecke und Sibel Kocatepe schildern in diesem Buch aktuelle Rechtsfälle, damit Sie wissen, worauf es ankommt – auch ohne juristische Vorkenntnisse. Orientieren Sie sich an den Empfehlungen und nutzen Sie die praktischen Anleitungen, Checklisten und Mustertexte. So schützen Sie sich vor rechtlichen Fallstricken und planen Websites, Online-Shops und alle Marketing-Maßnahmen von Anfang an rechtssicher. Aktuell zur neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) und mit Extrakapitel zum Influencer-Marketing. 



Hinweis: *) = Affiliate-Link
Fotoquellen: ©ivan-marc/www.shutterstock.com/Nr. 758084194; ©Billion_Photos/www.shutterstock.com/Nr. 537746788; ©g-stockstudio/www.shutterstock.com/Nr. 345950657


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Gartenweg 44
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Tel. 07954 - 92 11 868
Mobil. 0175 - 28 92 280
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